Das Rezept der Lebzelterei von Franz Tausch in Bad Ischl wurde adaptiert und bekommt neue Zutaten. Anstatt Rohrzucker und Honig wurde Birkenzucker und Agavendicksaft verwendet. Das Lebkuchengewürz wurde von meinem Mann zusammengestellt und auch selbst von ihm gemörsert. Selbstverständlich wurde das Rezept mit exakter Backanleitung zum Gelingen erprobt!
Zutaten für den Teig:
50 g Agavendicksaft
80 g Birkenzucker
160 g Roggenmehl Type 960 gesiebt
1 Ei Größe M
2 g Natron
1 Prise Salz
15 g Lebkuchengewürz
2 g Kakao
65 g gemahlene Walnüsse und Haselnüsse
33 g gehackte Aranzini mit 1 EL Rum übergießen
Milch zum Bestreichen und Mandeln/Walnüsse zum Verzieren
Zubereitung:
1.
Das Ei und Birkenzucker mit dem Mixer schaumig aufschlagen. Nach und nach den Agavendicksaft tröpfchenweise ebenfalls in die Masse einarbeiten.
2.
Das Mehl mit Natron und der Prise Salz fein versieben, das Lebkuchengewürz dazugeben und mit der schaumig gerührten Masse zu einem Teig vermengen.
3.
Feingehackte Aranzini und gemahlene Nüsse zum Teig mischen.
4.
Den Teig mindestens 24 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
5.
Danach den Teig mind. 5 mm dick ausrollen; hilfreich sind dabei Abstandhalter, die genau 5 mm hoch sind wie z.B. Gnocchi Bretter (siehe Foto).
6.
Verschiedene Figuren ausstechen, mit etwas Milch bestreichen und mit Mandelsplitter verzieren.
7.
Bei einer Backtemperatur von 150 Grad C Heißluft, mittlere Schiene, ca. 6 bis 7 Min. auf Sicht backen (die Lebkuchen sollten noch weich sein, wenn man sie aus dem Backofen nimmt). Die kleinen Figuren benötigen bei meinem Backrohr 5 Min., die größeren ca. 7 1/2 Min.
8.
Auf die Zuckerglasur wird diesmal verzichtet (gelingt leider nicht mit Birkenzucker bzw. Birken-Staubzucker). Spart daher Kalorien! Aber mit einer Mandel wird der Lebkuchen verziert.
Gutes Gelingen und eine schöne Adventzeit!